Sonntag, 27. Januar 2008

Verheilte Wunden und geschenkte Zeit


Gestern bin ich spät aus dem Haus gekommen, musste aber unbedingt den Zug noch erwischen. Ich schaute auf meine Uhr und stellte fest, dass mir nur noch vier Minuten blieben, für eine Strecke, für die ich normalerweise acht Minuten benötige.

Also bestellte ich mir beim Universum mehr Zeit und wünschte mir, dass der Zug etwas Verspätung hat. Ich traf zwei Minuten nach Zugabfahrt am Bahnsteig ein, knapp 1/2 Minute später kam der Zug, sodass ich ihn noch rechtzeitig erwischte.


Am gleichen Tag verbrannte ich mir einen Finger und wünschte mir, dass die Wunde sofort verheilt und nicht schmerzt. Schon eine halbe Stunde später spürte ich nur noch ein Jucken und die Rötung verschwand. Heute ist nur noch ganz schwach etwas von der Brandwunde zu sehen und ich bin absolut schmerzfrei.

Danke, Universum!

Freitag, 18. Januar 2008

Der Zweifel ist dein größter Gegner

Erinnerst du dich an das Geld, dass ich bekommen habe.

Ich wusste nicht woher, aber dennoch war ich neugierig und fragte mich, was da passiert sein könnte. Innerlich hatte ich Angst und zweifelte, ob alles so seine Richtung hat.

Bankirrtum zu deinen Gunsten, dachte ich.

Aber genau das war falsch. Der Zweifel und die Angst haben genau wiederum das angezogen, worauf ich die Aufmerksamkeit gelenkt habe. Auf das Nichthaben, das Wegnehmen.

Es wurde mir wieder weggenommen. Tatsächlich ein Bankirrtum zu meinen Gunsten, der dann aber aufgefallen ist und wieder zurückgebucht wurde.

Gut, es war doof im ersten Moment. Aber daraus lernt man.

Nimm es hin. Akzeptiere, dass es funktioniert.

Wenn du selbst dann noch zweifelst, wenn du es selbst gesehen hast, bist du selbst Schuld.

Energy flows, where attention goes.

Wenn die attention in Richtung Ängste und Zweifel geht, dann bekommt man Ängste und Zweifel.

Aus dieser Sache will ich lernen und es beim nächsten Mal besser machen.

Donnerstag, 17. Januar 2008

Auf die Formulierung kommt es an

Als ich gestern Abend das Haus verließ, begann es zu regnen.
Gut, dachte ich, ändere es.

Also schickte ich den Wunsch los, dass ich trocken nach Hause kommen will.

Zweifel. Sollte es jetzt wirklich aufhören zu regnen? Jetzt und plötzlich? Doch, doch.

Natürlich hörte es nicht auf zu regnen. Ich fuhr also mit meinem Roller 10 Minuten, und als ich in der Wohnung war und meine Sachen auszog merkte ich, was alles nass war. Die Jacke klatschnass, die Handschuhe ebenso. In Höhe der Oberschenkel wies die Hose dunkle Flecken auf.

Hm ... aber ich selbst? Ich war nicht nass. Die Jacke ist eine Regenjacke und der Regen war nicht durch die Jeans gekommen, auch wenn sie von außen nass war. Ich selbst war also trocken zu Hause angekommen, so wie ich es mir gewünscht habe.

Montag, 14. Januar 2008

Heute war es ein Wehwehchen

Ich will heute nicht mit unappetitlichen Details aufwarten, daher kurz und bündig:

Es gelang mir, eine Magenverstimmung erfolgreich wegzuwünschen. Vom Wunsch bis zur Beschwerdefreiheit waren es ungefähr 4 Minuten.

Ein tolles Gefühl, wie das Universum funktioniert. Und nicht allein für diese Erkenntnis bin ich dankbar, sondern auch demjenigen Menschen, der mich dorthin geführt hat.

Sonntag, 13. Januar 2008

Von Kleinem und scheinbar Banalem

Der Tag stand heute im Zeichen von Renovierungsarbeiten. Eigentlich war ich wunschlos glücklich. Ja, das gibt es auch, denn was sollte ich mir wünschen? Mich auf eine Insel wünschen? Dass die Zeit schneller vergeht. Man muss auch die Verantwortung für die Gestaltung seiner Realität tragen. Letztendlich war ich bei der Sache und die Zeit verging wie im Flug.

Bis zu der Stelle, als ein Dübel nicht aus einem Bohrloch herauskommen wollte. Ich nahm eine Schraube, drehte sie hinein und zog, rüttelte und zog, doch er rührte sich um keinen Millimeter.

Was tun? Jemand anderen um Hilfe bitten, der stärker als ich ist?

Oh, da fiel mir doch das Wünschen ein. Sollte ich für so eine banale Sache eine Bestellung aufgeben?

Warum nicht? Es gibt immer nur Gründe, die für das Wünschen sprechen:

- du hast es dir verdient.
- Das Wunschpotenzial geht niemals verloren. Es gibt kein irgendwann sind meine Wünsche bestimmt aufgebraucht. Nein, das gibt es nicht, denn es ist alles im Überfluss vorhanden. Es besteht kein Mangel. Mangel ist das Produkt unseres leidenden Geistes. Wir schöpfen aus der Kraft des Universums.
- Übung macht den Meister.

Gesagt, getan.

Liebes Universum, ich wünsche mir, dass ich diesen Dübel jetzt sofort und mühelos aus der Wand bekomme. Ich bedanke mich herzlich für die Erfüllung des Wunsches.

Wie heißt es noch so schön in The Secret: »Dein Wunsch ist mir Befehl!«

Aber Wünsche verleihen einem nicht automatisch Superkräfte. Die Realität zu formen bedeutet auch, entspannt genug zu sein, auf die innere Stimme zu hören. Und die sagte mir sofort nach dem Wünschen: »Nimm die Zange!«

Ich sah hinter mich, erblickte eine Zange auf der Fensterbank, ergriff sie, umklammerte den Nagel, den ich bereits vorher in den Dübel geschraubt hatte und mit einem einzigen Ruck, der mich kaum Kraft gekostet hat, war der Dübel draußen.

Danke, Universum! Vielen Dank!

Samstag, 12. Januar 2008

Wundersamer Samstagnachmittag

Trotz der Erfolge, wagte ich keine weiteren Wünsche. Ich dachte mir, ich sollte mich erstmal mehr informieren. Und irgendwie ist bei dem Wünschen doch eine kleine Hemmschwelle (der Verstand) und die Ängstlichkeit ›Was, wenn es doch klappt?‹

Nun, heute Nachmittag nahm ich mir vor, eine Menge Leergut wegzubringen. Da ich kein Auto habe, musste ich das mit meinem Roller bewerkstelligen. Allerdings goss es schon den ganzen Tag in Strömen.

Ich nahm mir vor, zwischen 15 und 16 Uhr loszufahren, egal, ob es regnet oder nicht. Wie sagte mir doch jemand gestern? »Es gibt nicht das falsche Wetter, es gibt nur die falsche Kleidung fürs Wetter!«

Gut. Aber muss ich denn unbedingt nass werden? Irgendwo las ich in einem Forum, dass sich Leute die banalsten Dinge wünschen, und sei es nur, trocken von A nach B zu kommen. Sollte ich meine Wunschabstinzenz brechen und mir einfach mal sowas Einfaches wünschen?

Versuch macht kluch.

Liebes Universum, ich wünsche mir, dass es im Bereich von ... bis in der Zeit von 15 bis 17 Uhr aufhört zu regnen und ich trocken zum Supermarkt und wieder zurückkomme. Ich bedanke mich dafür herzlich.

Rate mal, was passiert ist?

Gegen 14:45 Uhr hörte es auf zu regnen. Ich ging um 15:20 Uhr raus, verpackte das Leergut auf dem Gepäckträger und fuhr los. Ich kam trocken hin und auch wieder zurück.

Zufall, ne?

Im Supermarkt musste ich an einer Kasse warten. Hm, dachte ich mir. Soll ich es mal wieder mit einem Wunsch, einer Bestellung beim Universum probieren?

Ich dachte: Liebes Universum, ich wünsche mir, dass eine dritte Kasse aufmacht an die ich gleich als erster rankomme. Dankeschön.

Eigentlich war der Wunsch Quatsch, denn vor mir befanden sich zwar noch vier Kunden, aber ich stand nur noch zwei Meter von dem Fließband entfernt. Sinniger wäre es gewesen, wenn ich weiter hinten in der Schlange gestanden hätte.

Ich ließ den Wunsch los. Und dachte schon nicht mehr daran, dass es ausgrechnet jetzt klappte. An meiner Kasse bewegte sich jedoch nichts, ich kam nur einen Meter weiter. Plötzlich sah ich die Chefin des Ladens und dachte sollte jetzt etwa ...? Nein, sie musste nur einen Storne bestätigen, doch in dem Moment, wo sie sich über die Kasse beugte, kam eine dritte Kassiererin, sah mich direkt an und sagte: »Kommen Sie bitte zu mir herüber?«

Ich grinste breit. Das funktionierte ja prächtig. Ich war sofort im Nebengang und als erster an der neu besetzten Kasse.

Zufall, ne?

Schon auf dem Hinweg hatte ich Schmerzen im Knie, was mir beim Treppabgehen zu schaffen machte. Als ich nach meiner Rückkehr vom Supermarkt an der Haustür stand und die Tür öffnen wollte, schmerzte mein Knie wieder höllisch.

Ich wünsche mir, dass mein Knie sofort aufhört, wehzutun.

Ich schloss die Tür auf, trat über die Schwelle, ging die erste Treppenstufe hoch und die Schmerzen waren weg.

Meinen außerordentlich Dank dafür!

Zufall, ne?

Wer nicht an Wunder glaubt, der kann es gerne damit abtun. Für mich ist es wichtig, dass genau das funktioniert hat, das ich haben wollte. Und je mehr ich meinen Verstand davon überzeugen kann, dass es klappt, wann immer und woimmer ich es will, umso besser werde ich mit dem wünschen.

Finde es für mich

Bärbel Mohr rät dazu, auf die innere Stimme zu hören. Wünsche zu erfüllen, bedeutet nicht zwangsläufig, etwas aus dem Nichts zu zaubern, wie ein Magier, sondern auch seiner Eingebung zu folgen, seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen.

»Folge deinen Gefühlen«, riet bereits Obi-Wan Kenobi seinem Schüler Luke Skywalker.

Nun, vor zwei Wochen suchte ich nach einem Karteikasten und wusste nicht, ob ich ihn in meinem Arbeitszimmer oder im Keller hatte und wenn, wo überhaupt. Ich wühlte durch einige Kisten und Kartons, und da fiel mir ein, ich könnte es ja mal mit Wünschen ausprobieren. Oder eben, wie Bärbel Mohr sagt, eine Bestellung beim Universum aufgeben, um den Kasten wiederzufinden.

Also wünschte ich mir, den Karteikasten jetzt zu finden und bedankte mich dafür gleichzeitig. Meiner ersten Eingebung zufolge begab ich mich zu einem Klappkorb, indem einiger Kram lag, ich wühlte oberflächlich durch, fand jedoch nichts.

Dann durchsuchte ich andere Kisten und Kartons, rannte ins Wohnzimmer, wühlte durch Schränke und Schubladen, wieder zurück ins Arbeitszimmer und durch Regale. Ich fand nichts.

Dann sagte mir nochmals eine Eingebung, ich solle doch mal gründlicher in dem Korb gucken, der mir zuallererst in den Sinn kam. Ich ging also nochmals zu dem Klappkorb, den ich schon nach meiner ersten Eingebung durchsucht hatte, zog einen Stoffbeutel hervor, schaute hinein und siehe da: Der Karteikasten befand sich darin.

Danke, Universum!
Der erste Impuls war also richtig, ich hätte ihm nur noch ein klitzekleines Bisschen mehr Vertrauen schenken und einmal genauer gucken sollen.

Vom Geldsegen

Nach dem Genuss des Films The Secret, war ich Feuer und Flamme für das Wünschen.
Wünsche werden im Film als Befehle ans Universum gedeutet. Wenn man sich etwas von Herzen wünscht (es kommt dabei auf den eigenen Gefühlszustand an), es positiv formuliert, dann ist »dein Wunsch dem Universum Befehl«.

Ich schmiede Pläne. Eine Pinwand als Vision Board musste her, um Wünsche zu visualisieren, wie der Autor, der in The Secret exakt das Haus bekommen hat, das er sich die ganze Zeit über gewünscht hat.

Oder wie der andere Herr, der es mit 100.000 Dollar ausprobierte und eine 100-Dollar-Note um die entsprechenden Nullen ergänzte, diese unter die Decke klebte und jeden Morgen beim Aufstehen und jeden Abend beim Zubettgehen diese 100.000-Dollar-Note sah und damit seinen Wunsch auf diesen Betrag visualisierte.

Bevor ich jedoch dazu kam, mir die Dinge so zurecht zu legen, wünschte ich mir Geld. Ich hatte noch eine Summe genannt. Ich wollte einfach Geld haben, um meine Schulden abzubauen.

Durch Bärbel Mohrs Bestellungen beim Universum erfuhr ich davon, dass es noch eine andere Methode des Wünschens gibt. Statt zu visualisieren und dabei vermeintlich zu Erwarten, dass der Wunsch erfüllt wird, rät sie dazu, den Wunsch loszulassen. Nach dem Motto: Wünschen Sie und lehnen Sie sich zurück. Das Universum kümmert sich um den Rest.

Erst später merkte ich, wie ich bei diesem Geld-Wunsch losgelassen habe. Ich hatte den Wunsch als ein Nice to have formuliert, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, dass ich das Geld jetzt sofort auf der Stelle haben muss.

Nun, drei Wochen nach diesem Wunsch, loggte ich mich in einem Sparkonto ein und stellte völlig verwirrt fest, dass ich eine größere Summe Geld bekommen habe, die nur als Guthabeneinzahlung verzeichnet war. Aufgrund der Art des Kontos, erkennt man beim Onlinebanking nicht, woher das Geld kommt, und der Buchungstext lautet einfach Guthabeneinzahlung.

Ich schaute mir das Datum der Einzahlung an und stellte fest, dass die Buchung drei Tage nach dem Sehen des Films The Secret vorgenommen wurde. Der Betrag war im unteren vierstelligen Bereich und nahm mir gleichzeitig eine Sorge fort.

Mein erstes Wunder, auch wenn ich es erst drei Wochen später merkte.

Neues Leuchten am Bloghimmel

Hallo und willkommen!

Ein neues Weblog? Muss das sein? Nun, gut, die Dinger gibt's ja wie Sand am Meer oder eher wie Sterne am Himmel und sie vermehren sich , wie sich geschnitten Brot verkauft.

Warum make realities?

Ich antworte darauf mit einem Zitat aus dem Film und Buch The Secret.

»Tun Sie das, wozu immer Sie Lust haben. Wichtig ist, dass es Ihnen Spaß macht und dass Sie dabei glücklich sind. Wenn es Ihnen Spaß macht und Sie dabei glücklich sind, wenn Sie ein Salami-Brötchen essen, dann essen Sie ein Salami-Brötchen.«

Und genau aus diesem Grund starte ich jetzt dieses Logbuch. Weil es mir Spaß macht.

Worum wird es gehen?

Vor einigen Jahrzehnten begann ich mich mit Esoterik, Philosophie, Religion und Parapsychologie zu beschäftigen. Aus dem Studium verschiedenster Aspekte entwickelte sich mein Weltbild. Ich dachte immer, das wäre etwas, wonach ich auch lebe. Doch Pustekuchen.

Kennst du die Leute, die sagen sie wären gläubig?
Jene Leute, die aus schlechtem Gewissen (oder weil sie einfach Lust dazu haben) jeden Sonntag in eine Kirchen marschieren, um ihrem Glauben genüge zu tun. Die aber im Alltag alles andere tun, als nach diesem Glauben zu leben? Die, gehen wir einmal zum Christentum, sich dann nicht an die Leitsätze halten? Für die Gott nur gut ist, wenn sie ihn wirklich brauchen, nämlich dann wenn die Not am Größten ist?

Nun, so einer war ich. Mein Weltbild stand fest, aber danach leben konnte ich nicht, wollte ich nicht, tat ich nicht.

Einer der Leitsätze meines Weltbildes lautete und lautet noch immer: Jeder Mensch erschafft die Realtität und aus seinen Gedanken eine unendliche Vielfalt von eintreffenden Wahrscheinlichkeiten, die in anderen Realitäten dann weiter verfolgt werden.

Das Telefon klingelt. Gehe ich ran oder nicht? Ich entscheide mich für das Rangehen und setze damit eine Kausalkette in Gang. Da ich aber ein entscheidungsfreudiges Lebewesen bin, wie jeder Mensch, hat auch die Kausalkette bestand, die in Gang gesetzt wird, wenn ich nicht ran gegangen wäre. Was hätte ich durch den Anruf verpasst, welche Ereignisse wären dann ganz anders eingetreten?

Aber das Erschaffen der Realität sollte auch bewusster gehen. Tu das, was du willst und es geschieht. Mit anderen Worten: Der Glaube versetzt Berge.

Naiv wie ich war, dachte ich, man müsse dazu Jedi-Talente entwickeln, sich schulen, um bewusste Kontrolle auf die Umgebung auszuüben, um wirklich etwas zu verändern.

Kennst du den Film "Hinter dem Horizont" mit Robin Williams? Dort wird eine Welt nach dem Tod gezeigt, in der durch bloße Gedanken, jeder Verstorbene in der Lage ist, seine Umgebung nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Soll es ein kleines oder großes Haus sein, mit Rasen und Pool, oder lieber ein Appartment in der Stadt? Welche Farben soll der Himmel haben. Ein Gedanke, ein Fingerschnippen genügt dort, um die Wirklichkeit nach seinen Wünschen zu gestalten. Diese Jenseitswelt ist keine Erfindung der Drehbuchschreiber, sondern wurde zahlreichen philosophischen Betrachtungsweisen über ein mögliches Jenseits entnommen. Jenseitsforscher nenen diese Wirklichkeit, die Ebene der Illusion, weil dort nichts ist, wie es scheint, weil jede dort existierende Seele die Umgebung nach ihrem Belieben verändert.

Die Energie ist dort genauso präsent wie hier. Die Umgebung feinstofflicher und der Geist sich stärker bewusst, dass er Einfluss auf die Materie nehmen kann. Dass er Energie zu Materie formen kann!

Aber das geht nur in der Ebene der Illusion? Nein, das funktioniert auch hier. Unsere Gedanken nehmen ständig Einfluss auf die Umwelt. All das, was wir sehen ist ein Produkt von Gedanken aller Lebewesen auf diesem Planeten.

Aber warum nehme ich dann eine Nadel und Faden zur Hand, um ein Loch zu stopfen? Warum brauche ich einen Hammer, um einen Nagel in die Wand zu schlagen? Warum muss ich mich an den Herd stellen, wenn ich ein Essen kochen will? Warum dauert es so lange, ein Haus zu bauen? Warum tun wir es von Hand oder heute mit Maschinen?

Das ist Teil eines göttlichen Spiels, dem wir uns selbst unterwerfen. Wir haben im Laufe der Zeit unseres Hierseins schlicht vergessen, wie es anders funktioniert. Das ist wie bei einem Live-Rollenspiel. Stell dir vor, du begibst dich mit einem Dutzend Spieler in eine Fantasy-Rollenspielwelt und jeder von euch spielt einen Charakter. Für die Dauer des Spiels vergisst du deine Armbanduhr, dein Feuerzeug, dein Auto, deinen Taschenrechner, deine Zahnbürste. Alles was in der Spielwelt und für die Dauer des Spiels zählt, bestimmt das Regelwerk. Denn du bist plötzlich der Krieger mit dem Schwert, der Zauberer, der Dieb, wer auch immer.

Aber es ist ein Spiel. Und zu unserem Spiel, Mensch zu sein, gibt es auch ein Regelwerk. Wir dürfen und können aus der unendlichen Fülle unseres Universums schöpfen. Wir dürfen genau das tun, was wir auch in der Ebene der Illusion tun.

Warum tun wir es nicht? Oh, wir tun es! Ständig. Täglich. Sekündlich!

Mit nur einem winzigen Unterschied: Wir nehmen es nicht bewusst wahr. Denn wir haben uns selbst auferlegt, all das zu vergessen. Wir verleugnen die Fähigkeit, bewusst Einfluss zu nehmen. Unbewusst, tun wir es aber trotzdem - und zwar immer genau dann, wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf etwas lenken.

Meist sind das die eher negativen Merkmale, die Kummer und Leid anziehen. Hass, Mangel in Form von Geld, Naturalien, Kleidern, Leid, Krankheit. Je mehr wir uns selbst bemitleiden, umso mehr ziehen unsere Gedanken genau das an, was wir eigentlich nicht wünschen. Aber unser Selbst glaubt, wir wünschen dies so, denn wir denken ja so oft daran.

Energie fließt dorthin, wohin sich die Aufmerksamkeit richtet.

Und das war das kleine Pünktchen, das ich in all den Jahren nicht begriffen habe. Es ist nämlich keine Jedi-Ausbildung notwendig, um kleine Wunder zu vollbringen. Ich bin meiner eigenen Realität Schmied und forme sie durch meine Gedanken, Wünsche, Ängste und Hoffnungen auf jeden Tag neu. Da dies allerdings unbewusst nach dem Anziehungsprinzip geht, entsteht eine Mischmaschrealität, von der ich glaubte, darauf keinen Einfluss nehmen zu können. Und so wird man schnell zum Fatalisten und beugt sich dem Schicksal, ohne zu wissen, dass man selbst das Schicksal ist und schlagartig alles wieder ändern kann.

Darauf gebracht hat mich der Film What the bleep do we (k)now?
Allerdings habe ich nach dem Sehen des Films noch nichts geändert. Ich habe den Film einfach so hingenommen. Ja, ich wusste es ja, wir formen unsere Realität. Das wie? blieb mir schleierhaft und so vergaß ich den Film bald wieder.

Dann aber entdeckte ich einen anderen Film, der das gleiche Thema berührt und es gleichzeitig intensiviert. Der Film The Secret - plötzlich wurde alles klar. Das Gesetz der Anziehung, die Wirkung des Energieflusses und wie jeder Gedanke meine Wirklichkeit bestimmt.

Nach so langer Zeit begann ich meine Studien wieder aufzunehmen und beschäftigte mich nicht länger mit den Kleinigkeiten der Parapsychologie sondern konzentrierte mich vollkommen auf:

Deine Gedanken erschaffen deine eigene Realität

Ich las viel im Netz, analysierte, dachte darüber nach, holte mir entsprechende Literatur und denke, dass ich jetzt dem Geheimnis auf der Spur bin. ☺

Die größte Blockade zum Glauben an diese Sache, sind wir selbst. Unser Verstand glaubt nur an das, was mit seinen Sinnen wahrnimmt, was ihm von gesellschaftlichen Normen und Wervorstellungen aufgezwungen wird und was messbar ist.

Unser Verstand will nicht daran glauben, dass wir unsere Wirklichkeit selbst formen können.
Unser Verstand will nicht daran glauben, dass wir Wunder vollbringen können und dass dies die natürlichste Sache der Welt ist.

Deswegen raten viele Ratgeber, die sich mit Realitätserschaffung, Bestellungen beim Universum und Wunscherfüllungen, beschäftigen, mit kleinen Wundern anzufangen, um dem Verstand Schritt für Schritt zu zeigen: Hier guck mal, da hat es geklappt, dort hat es funktioniert. Glaubst und akzeptierst du jetzt so langsam, dass es geht?

Nun, und genau das, mache ich mit diesem Weblog. Meinen Verstand überzeugen, dass es funktioniert.

Bärbel Mohr, die die Realitätserschaffungen den kosmischen Bestellservice genannt hat, empfiehlt, sich all die kleinen Wunder, die man selbst vollbringt, aufzuschreiben. In einer Art Wundertagebuch zu dokumentieren, was man bereits alles erreicht hat. Das festigt den Glauben daran, dass es funktioniert und jemandem nicht im Stich lässt.

So banal die Wunder auch sind oder sein mögen.
So sehr man sich auch an Zufälle klammern will.
Die Summe all der Wunder sind alles andere als Zufälle, sondern selbst herbeigeführte Veränderungen in der eigenen Realität.

Warum schreibe ich mir das nicht alles in ein kleines Buch, oder kaufe mir gar Bärbel Mohrs Wundertagebuch? Warum halte ich es nicht in einem Dear Diary-Programm fest, schreibe es auf Karteikarten oder in ein Textdokument?

Warum mache ich es öffentlich?

Weil ich dankbar bin, wenn es funktioniert.
Weil ich dankbar bin, dass es funktioniert.
Weil sich diese Dankbarkeit auch dahingehend äußert, anderen Menschen davon wissen zu lassen. Damit jeder Mensch eigene Erfahrungen machen kann. Damit jeder für sich selbst das Wünschen, Bestellen beim Universum und Schmieden der eigenen Realität entdecken kann.

Denn es ist der natürliche Weg, der uns mit in die kosmische Wiege gelegt wurde.

Und der Clou daran ist: Jeder kann es. Und niemand braucht davor Angst zu haben, was passiert, wenn 6 Milliarden Menschen sich ihre Wünsche erfüllen können. Denn all diese 6 Milliarden Menschen tun das schon seit Beginn ihrer Existenz. Nur eben unbewusst.

Wünsch dir was!

Erschaffe deine Realität.