Ich las gestern in meiner Stammimbissbude ein Schild, das groß verkündete:
2009 wird mein Jahr!
Du kennst das sicherlich. Jedes Jahr zum Wechsel an Silvester bestimmt man gute Vorsätze fürs nächste Jahr. Nächstes Jahr mache ich dies und das, will ich jenes erreichen, trenne mich von diesem.
Meist will man alte Laster über Bord werfen und tugendhafter werden. Andere wollen etwas erreichen und erfolgreich werden.
Aber warum immer nur zum Jahresbeginn.
Viele Sprichwörter hemmen uns in unserer freien Entfaltung, weil sie uns Anstand suggerieren wollen. Aber an manchen ist auch ein Körnchen Wahrheit und Weisheit dran. Beispielsweise an
Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.
Warum nicht? Weil du nur im JETZT etwas an deiner Lage, deiner Realität ändern kannst. Morgen liegt in der Zukunft. Wer auf Besserung in der Zukunft hofft, hofft aus seinem gegenwärtigen Zustand heraus und wird nach dem Gesetz der Anziehung nur noch mehr von seinem gegenwärtigen Zustand anziehen.
Jeder Mensch wird jeden Morgen nach dem Aufwachen neu geboren. Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. Immer wieder und wieder. Und wenn du den schönsten hattest, dann gib auch dem nächsten Tag wieder diese Chance.
Nicht 2009 wird mein Jahr - was passiert danach? Was ist mit 2010 und 2011 und allen folgenden Jahren? Wenn 2009 mein Jahr wird und es das schönste meines Lebens wäre, dann drohte ich in den Folgejahren wieder abzufallen.
Mache dein Glück nicht an einer Jahreszahl fest. Geht mit deinen Gedanken und Wünschen nicht in die Zukunft. Erfreue dich am Erschaffen und nimm dir morgens nach dem Aufwachen vor, den schönsten Tag deines Lebens zu erleben.
Heute wird mein Tag!
Und jeder Tag aufs Neue wird mein Tag.
Freitag, 24. Juli 2009
Samstag, 11. Juli 2009
Kritik am Wünschen
Ich habe mich lange hier nicht zu Wort gemeldet und dieses Weblog vernachlässigt, weil es so viel da draußen zu tun gab. Denk bitte nicht, ich hätte das Wünschen und Bestellen beim Universum eingestellt. Im Gegenteil. Ich tue es immer noch, viel intensiver. Und es funktioniert immer mehr, immer besser.
Gerade lese ich eine Kritik zu dem Film THE SECRET und dem Wünschen überhaupt. Der Rezensent behauptet, dass die Sache mit dem Wünschen entweder nicht oder in speziellen Fällen nicht funktionieren kann.
Er schreibt: "Ich bin ungefähr 1.80 m groß. Wenn ich mir wünsche, ich wäre 1.90 m groß, wird der Wunsch dann wahr? Natürlich nicht. Es gibt eben Wünsche, bei denen das nicht funktioniert."
Nun, ich bin der lebende Beweis dafür, dass es eben doch funktioniert.
In meiner Teenagerzeit war ich einer der Größten in meinem Alter. Ich bin rasch gewachsen und überragte alle aus meiner Klasse. Ich hätte allein aufgrund meiner Größe sicherlich Aussichten darauf gehabt, eine Anführerrolle in einer Clique zu übernehmen. Allerdings passte das wiederum nicht zu mir, denn ich war in erster Linie schüchtern, zurückhaltend und nicht unbedingt selbstbewusst.
Es gab aber Situationen, in denen ich wütend wurde und dann doch mal aus meiner Haut gefahren bin. Situationen, in denen andere "Großmäuler" dann zurückschreckten und Angst in ihren Worten zeigten wie "Dein einziger Vorteil liegt in deiner Größe."
Ich hatte also das Zeug die 1,80 m zu überschreiten, vielleicht so groß wie mein Bruder zu werden, der knapp über 1,90 m misst.
Aber dann las ich in einem Poesiealbum einer damaligen Schulfreundin, in die ich mich verliebt hatte, dass sie keine Leute über 1,80 m mag, weil sie selbst relativ klein für ihr Alter gewachsen war.
Oh, dachte ich. Meine Güte. Die von mir Angebetete mag keine Leute über 1,80 m - und ich war doch schon so groß.
Zu dem Zeitpunkt, als Teenager wohlgemerkt, wünschte ich mir inbrünstig, mein Wachstum würde unterhalb der 1,80 m Grenze aufhören. Die Liebe zu einem Mädchen veranlasste mich dazu, mein Wachstum zu stoppen, bei 1,76 m!
Gerade lese ich eine Kritik zu dem Film THE SECRET und dem Wünschen überhaupt. Der Rezensent behauptet, dass die Sache mit dem Wünschen entweder nicht oder in speziellen Fällen nicht funktionieren kann.
Er schreibt: "Ich bin ungefähr 1.80 m groß. Wenn ich mir wünsche, ich wäre 1.90 m groß, wird der Wunsch dann wahr? Natürlich nicht. Es gibt eben Wünsche, bei denen das nicht funktioniert."
Nun, ich bin der lebende Beweis dafür, dass es eben doch funktioniert.
In meiner Teenagerzeit war ich einer der Größten in meinem Alter. Ich bin rasch gewachsen und überragte alle aus meiner Klasse. Ich hätte allein aufgrund meiner Größe sicherlich Aussichten darauf gehabt, eine Anführerrolle in einer Clique zu übernehmen. Allerdings passte das wiederum nicht zu mir, denn ich war in erster Linie schüchtern, zurückhaltend und nicht unbedingt selbstbewusst.
Es gab aber Situationen, in denen ich wütend wurde und dann doch mal aus meiner Haut gefahren bin. Situationen, in denen andere "Großmäuler" dann zurückschreckten und Angst in ihren Worten zeigten wie "Dein einziger Vorteil liegt in deiner Größe."
Ich hatte also das Zeug die 1,80 m zu überschreiten, vielleicht so groß wie mein Bruder zu werden, der knapp über 1,90 m misst.
Aber dann las ich in einem Poesiealbum einer damaligen Schulfreundin, in die ich mich verliebt hatte, dass sie keine Leute über 1,80 m mag, weil sie selbst relativ klein für ihr Alter gewachsen war.
Oh, dachte ich. Meine Güte. Die von mir Angebetete mag keine Leute über 1,80 m - und ich war doch schon so groß.
Zu dem Zeitpunkt, als Teenager wohlgemerkt, wünschte ich mir inbrünstig, mein Wachstum würde unterhalb der 1,80 m Grenze aufhören. Die Liebe zu einem Mädchen veranlasste mich dazu, mein Wachstum zu stoppen, bei 1,76 m!
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