Freitag, 18. April 2008

Die Zeit geht ins Land - das Universum bleibt bestehen

Mit Erschrecken stelle ich fest, dass ich schon lange keinen Eintrag mehr gemacht habe.

Dabei ist so viel passiert. Ich frage mich ständig, ob ich wirklich jede noch so kleinste Wunscherfüllung hier aufschreiben soll. Oft ist es doch immer das Gleiche. Trocken nach Hause kommen, einen entspannten Tag haben, erholsam schlafen ...

Das Wünschen klappt ziemlich gut, auch wenn es nicht immer klappt. Einmal bin ich doch nass geworden. Einmal war ich doch müde morgens nach dem Aufstehen, einmal hatte ich doch Stress, obwohl ich mir einen ruhigen Tag bestellt habe.

Aber es gab auch herbe Schicksalsschläge, bei dem ich einen Anwalt einschalten musste. Ich fragte mich ständig: Warum, warum, warum passiert mir das? Ermahnte mich, dass ich nicht ängstlich nach vorne gucken sollte und dachte daran, dass ich das anziehe, was ich partout nicht haben wollte.

So kam es dann auch. Vor zwei Wochen war ich am Ende meines Lateins und meiner Kräfte und fand keinen Schlaf mehr.

Dann der Anwaltstermin. Natürlich bestellte ich trotzdem fleißig weiter und wünschte mir, dass mein Anwalt alles zu meiner vollsten Zufriedenheit regelt.

Es klappte.

Doch von vorn. Im Wege standen mir zwei große Hürden.

Beruflich fühle ich mich unter Druck gesetzt, nicht ernst genommen und unter ständiger Kontrolle. Was ich mir wünschte, war eine Veränderung. Und tatsächlich, sie traf ein. Zuerst erreichte mich ein Anruf, dass ich im Herbst an einem Projekt teilnehmen könne. Gut, dachte ich, nur bis Herbst noch durchhalten, dann wird alles besser. Der Druck in meiner Firma wuchs aber und so kam es, dass ich Anfang April bei einem erneuten Anruf erfuhr, dass ein Wechsel schon zum August stattfinden könne. Gleichzeitig erhielt ich ein weiteres Job-Angebot, das mich allerdings fast 400 km von meinem Heimatort entfernt gebracht hätte. Da ich dann von meinem Kind getrennt wäre, habe ich dieses Angebot ausgeschlagen.

Letzte Woche wieder ein Anruf. Aus August wurde plötzlich Anfang Juni. Besser kann es nicht laufen. Ich habe nur noch einen Monat und kann endlich dem Druck entfliehen.

Privat lief es finanziell nicht so gut. Kräftige Zahlungen sollte ich leisten und eine Hochrechnung ergab, dass ich nach 10 Monaten pleite sein würde. Aber letztendlich fügte sich ein Rad ins andere. Die schlimmgemalte Situation musste sein, um sich am Ende zu einem viel besseren Ergebnis zu wenden. Mein Anwalt holte mich tatsächlich aus den Problemen heraus und mir geht es jetzt blendend.

Das Universum ist voller Wunder. Wir sind Götter und können unser Schicksal jederzeit meistern. Aber wir müssen daran glauben und auf unsere innere Stimme hören und das erwarten, was wir wollen und nicht an das denken, was wir nicht wollen.

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